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Wie finde ich die Richtige ? Ein Auto kauft man fĂŒr einige Jahre, bei der Wahl der privaten Krankenversicherung ist es eigentlich eine
Entscheidung fĂŒrs Leben. Einfirmenvertreter sprechen nur fĂŒr ihre Gesellschaft und Makler bieten angeblich immer das Beste? Eine
private Krankenversicherung können Sie bei AusschlieĂlichkeitsvertretern, Mehrfachagenten, Maklern oder auch im Internet kaufen. Prinzipiell sollten Sie beim Vergleichen auf folgende Dinge groĂen Wert legen: Wie
hoch ist die angebotene Selbstbeteiligung, gibt es eine BeitragsrĂŒckerstattung, gibt es HöchstsĂ€tze in der Erstattung,nach welchen SĂ€tzen der Ă€rztlichen und zahnĂ€rztlichen GebĂŒhrenordnung wird
geleistet,wie war die BeitragsstabilitÀt in den letzten 10 Jahren, ist es eine reine Versicherung oder geht das Unternehmen auch zunehmend gemeinsame Wege mit den Medizinern, gibt es im Krankheitsfall eine
medizinische Hotline, ist es eine Gesellschaft mit hervorragenden Bilanzen speziell in der AltersrĂŒckstellung? Fragen Sie auch nach ob es ein Beitragssicherungsprogramm gibt, welches die BeitrĂ€ge im Alter senkt.
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Neue Niere kostet 50.000 Euro - alle reden von extrem hohen Kosten im Gesundheitswesen, ich hÀtte gern mal einige konkrete Zahlen, z.B.
aus meiner Heimatstadt Dresden.
Die Dresdner Uni-Klinik informierte ihre Patienten z.B. mit einer Preisliste: Tagespauschale fĂŒr einen Erwachsene 366 Euro, Knochenmarktransplantation (Blutkrebs) 166.274 Euro, Lebertransplantation bei Hepatitis B/C 113.755 Euro, Herzverpflanzung 43.588 Euro, KĂŒnstliche Herzklappe 15.125 Euro, Neue Niere 50.188 Euro,Arthrose an der HĂŒfte 7064 Euro, Komplizierter Kreuzbandriss 4621 Euro, Gallenblasenentfernung 3104 Euro, OP Blinddarm 1571 Euro, eine neue Augenlinse (z.B. beim âGrauen Starâ): 1492 Euro,allgemeine Entbindung 1896 Euro, Einzelzimmerzuschlag 38 bis 63 Euro pro Tag, Begleitpersonen werden fĂŒr 74 Euro untergebracht und verpflegt. Die Berliner MEOCLINIC gibt dem Patienten eine ausfĂŒhrliche TarifĂŒbersicht : Basispflegesatz pro Tag 145 Euro, Pflegesatz Allgemeinchirurgie pro Tag von 355 Euro, Pflegesatz Unfall-, Knochen- und Gelenkchirurgie pro Tag 370 Euro, Pflegesatz HNO pro Tag 330 Euro, Pflegesatz Innere Medizin pro Tag 260 Euro, Pflegesatz GynĂ€kologie pro Tag 325 Euro, Pflegesatz Intensivmedizin pro Tag 1095 Euro, OP-SaalgebĂŒhr pro angefangene 5-Minuten-Einheit 60 Euro, Roboterassistenz pro angefangene 30-Minuten-Einheit 35 Euro, OP-Laserbehandlung pro Einsatz 360 Euro, Einbettzimmer pro Tag 135 Euro (klimatisiertes Zimmer, Fussbodenheizung, Plasma-TV, Telefon, Tresor, Minibar, Zimmerservice, Bademantel, Toilettenartikel, Tageszeitungen, WLAN etc.)
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In allen Lebensbereichen, ob beim Reisen, Essen, Wohnen oder bei der Garderobe, ist sicherlich die 1. Klasse der 2. oder 3.vorzuziehen.Ich
habe nicht vor spÀter mal zu verzichten.Wie sieht es denn wirklich aus mit den BeitrÀgen im Alter ?
Im Unterschied zu den allgemeinen gesetzlichen Kassen bilden die privaten Krankenversicherungen AltersrĂŒckstellungen - ĂŒber 120 Milliarden Euro haben sich an RĂŒcklagen ĂŒber die Jahre aufgebaut . Die Privaten erheben schon heute einen 10%igen Zuschlag fĂŒr spĂ€ter und garantieren ĂŒber zehn Jahre lang Versicherten ab dem 65. Lebensjahr eine zusĂ€tzliche Beitragssicherheit. Es ist jedoch sinnvoll die heute erzielten monatlich Ersparnisse in die zusĂ€tzliche private Vorsorge zu investieren. Beim typischen Versicherten, der vordem in einer gesetzlichen Krankenkasse BeitrĂ€ge zwischen 307 und maximal 606 Euro bezahlen musste, sind das meist ĂŒber 100 Euro. Fragen Sie Ihre Bank oder Ihren Herrn Kaiser oder uns, was aus diesem Geld in 20 oder 30 Jahren werden kann. Die entstehende zusĂ€tzliche Altersrente finanziert in aller Regel Ihren dann zu erwartenden Beitrag.
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Als Rentner 609 Euro in der Gesetzlichen zahlen ? Das Berliner Magazin âPraxisâ der AOK versucht insbesondere Unternehmer
anzusprechen, wenn es um die richtige Wahl bei der Krankenversicherung geht. Ăber meinen möglichen Beitrag im Alter konnte ich da jedoch noch nichts finden?
Bei den freiwillig GKV-Versicherten Rentnern wird laut dem Sozialgesetz zur Beitragberechnung in der gesetzlichen Krankenkasse zunĂ€chst der Zahlbetrag der Rente herangezogen. ZusĂ€tzlich werden aber auch alle weiteren Einnahmen, wie VersorgungsbezĂŒge (z.B. Betriebsrente, Pension) oder Arbeitseinkommen aus selbststĂ€ndiger TĂ€tigkeit und sonstige Einkommen (z.B. Zinsen, Pachten und Mieteinnahmen) geprĂŒft. Auf diese Einnahmen wird der volle Beitragssatz bis zur aktuellen Beitragsbemessungsgrenze erhoben. Es gilt also auch weiterhin der Grundsatz âdie Einkommensstarken fĂŒr die Einkommensschwachenâ. Jedes Jahr haben wir auch einige Anfragen von zugegeben gut betuchten Kassenversicherten, die mit dem Höchstsatz von 609 Euro eingestuft sind. Wenn der gesundheitlichen PrĂŒfung nichts im Wege steht, kann sich jeder ohne Altergrenze privat versichern.
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Ich wollte mich Privat versichern, aber mein Vertreter sagt mit Bluthochdruck habe ich keine Chance ?
Die Privaten prĂŒfen vor Beginn eines Versicherungsvertrages das individuelle medizinische Risiko. Hierzu gibt es auch von Fall zu Fall RĂŒckfragen beim behandelnden Arzt. Viele gĂ€ngige Krankheitsbilder wie Allergien aber auch Strumaerkrankungen oder Beschwerden an der RĂŒckenmuskulatur fĂŒhren lediglich zu einem medizinischen Zuschlag, der aber entfĂ€llt, wenn das Risiko ausgeheilt ist. Im Beispiel wĂ€re es erforderlich zu erfolgten Behandlungen, zu verschriebenen Medikamenten und zum behandelnden Mediziner Angaben im Antrag zu machen. Ihr Arzt wĂŒrde von der Gesellschaft angefragt werden und innerhalb von meist 24 Stunden haben Sie die Entscheidung schriftlich von Ihrer kĂŒnftigen Privaten. Sicher schwierig sind dagegen Diagnosen wie Diabetes, Epilepsie, HIV oder auch Multiple Sklerose. Aber es ist wirklich jeder Einzelfall zu prĂŒfen, z.B. eine sogenannte Altersdiabetes ist kein Ablehnungsgrund und einer, der schon ĂŒber sieben Jahre âtrockenâ ist könnte sich auch privat vollversichern - vorausgesetzt er ist ein SelbststĂ€ndiger, freiwillig versicherter Angestellter oder aber Beamter :=)
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Mit Kindern besser in der Gesetzlichen bleiben? Man hört immer wieder, dass die Privaten nur fĂŒr Singles gut sein sollen, sobald Kinder
da sind lohnt sich das Ganze rein rechnerisch nicht ?
Wir hatten schon mehrfach Anfragen, wie auf unseren Seiten eine Kundin erklĂ€ren könne, dass sie mit Ehepartner und 3 Kindern gegenĂŒber jeder gesetzlichen ĂŒber 200 Euro jeden Monat spare. Es ist schon so, zweimal ein Höchstsatz fĂŒr freiwillige Mitglieder in der gesetzlichen Kasse sind knapp 1220 Euro. Bei den Privaten dagegen zahlt ein Ehepaar mit drei Kindern knapp 700 Euro. Im konkreten Beispiel hat die Familie noch weitere Zusatzversicherungen fĂŒr chefĂ€rztliche Behandlung, stationĂ€re Unterbringung im 1Bettzimmer und zweimal ein hohes Krankengeld mitgewĂ€hlt. Sehr oft ist aber nicht allein die finanzielle Ersparnis der Grund sich privat zu versichern, sondern das Ziel der Familie zeitlebens medizinische Versorgung auf höchstem Niveau zu bieten. Ohne LeistungseinschrĂ€nkungen, Zuzahlungen, oder mögliche Wartelisten auf einen OP-Termin, also quasi die einfachste direkte Absage an die Gesundheitsreform. In vielen unserer GesprĂ€che mit Menschen aus allen Berufsgruppen haben wir immer wieder feststellen können, dass gerade in jungen Jahren viel Gesundheit ausgegeben wird um das Einkommen schnell und krĂ€ftig zu steigern. SpĂ€testens ab Rentenbeginn, oft auch leider frĂŒher muss aber dann viel Geld her, um die verlorene Gesundheit mit Ă€rztlicher Kunst zurĂŒckzuholen. Ein Zahnarzt hat es spontan auf den Punkt gebracht âentweder richtig privat versichert sein oder krĂ€ftig zuzahlen oder Kassenversorgung...â
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